{"id":651,"date":"2015-12-18T17:06:50","date_gmt":"2015-12-18T16:06:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/?p=651"},"modified":"2015-12-18T17:18:21","modified_gmt":"2015-12-18T16:18:21","slug":"entwicklung-kriterium-der-vernetzbarkeit-bezueglich-der-kontextuellen-logik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vrabek.de\/design\/2015\/12\/18\/entwicklung-kriterium-der-vernetzbarkeit-bezueglich-der-kontextuellen-logik\/","title":{"rendered":"Entwicklung > Kriterium der \u00bbVernetzbarkeit\u00ab bez\u00fcglich der kontextuellen Logik"},"content":{"rendered":"<p><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" style=\"margin:0 0 -8px 0\" width=\"60px\" height=\"30px\"><image xlink:href=\"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/i_situativ.svg\" src=\"\" width=\"60px\" height=\"30px\" alt=\"situatives Potential\"  \/><\/svg> Die Entwicklung als dritter Teilschritt der Aktivation von Medien mit kontextueller Logik erfolgt durch ihre zunehmende Vernetzung und dadurch erleichterte Ausbauf\u00e4higkeit im Lebenskontext. Selten findet eine kontextbezogene Interaktion mit nur einem Medium statt, meist werden mehrere Medien in unterschiedlichen Kombinationen parallel genutzt. So geh\u00f6rt zu einem Kinobesuch beispielsweise auch die Stra\u00dfenbahnfahrt oder der anschlie\u00dfende Besuch in einem Lokal. Durch diese Vernetzbarkeit und gleichzeitige Pr\u00e4senz entwickelt sich im Erfahrungsprozess erst der Eindruck, einer kontextuellen Logik. Indem diese keinen fixen Rahmen vorgibt, verschiedene Handlungsalternativen offen l\u00e4sst und somit weiterentwickelbar angelegt ist, entspricht sie dem Kriterium der Vernetzbarkeit.<\/p>\n<p>Das situative Potential von Design kann durch die Erleichterung von Verbindungen oder durch gezielte Abgrenzungen bez\u00fcglich kontextuellen Interaktionsm\u00f6glichkeiten dazu beitragen, eine f\u00fcr den Erfahrungsprozess sinnvolle Vernetzbarkeit der kontextuellen Logiken anzubieten und dadurch zu deren weiteren Entwicklung beitragen.<\/p>\n<h2>Beispiel f\u00fcr das situative Potential von Design<\/h2>\n<p>Einkaufszentren sind deshalb so erfolgreich, weil hier verschiedene kontextuelle Interaktionen die zum Einkaufen geh\u00f6ren, \u00fcber Bushaltestellen oder Parkpl\u00e4tze, zu Einkaufsm\u00f6glichkeiten quer durch eine breite Produktpalette, bis zur Kinderbetreuung usw., leichter zu vernetzen und nach neuen Erfordernissen weiterzuentwickeln sind als in den traditionellen Einkaufsstra\u00dfen oder den M\u00e4rkten. Die Besucher solcher Zentren k\u00f6nnen sicher sein, dort ein Lebensmittelgesch\u00e4ft ebenso vorzufinden wie einen Schuhreparaturservice, einen Zeitungskiosk oder ein Fotokopierger\u00e4t und sie k\u00f6nnen sich darauf verlassen, dass alle Einzelgesch\u00e4fte gleiche \u00d6ffnungszeiten haben. Dagegen bieten traditionelle Gesch\u00e4ftsstra\u00dfen ungeachtet der meist h\u00f6heren Preise nicht diesen umfassenden Service an, da es viele Ladenbesitzer vers\u00e4umen, ihr Gesch\u00e4ft passend zu dem gesamten kontextuellen Wandel mitzuentwickeln. Kunden m\u00fcssen sich in jeder Stadt erst neu orientieren und oft weite Wege zur\u00fccklegen oder sich nach unterschiedlichen \u00d6ffnungszeiten richten, von denen sie h\u00e4ufig erst dann erfahren, wenn sie bereits vor dem gerade geschlossenen Gesch\u00e4ft stehen. Ma\u00dfnahmen zur Revitalisierung von Stadtbereichen sollten den Vorteilen der Einkaufzentren Rechnung tragen, um durch ihr situatives Potential von Design zum Kriterium der Vernetzbarkeit und der weiteren Entwicklung des Lebenskontextes beitragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Entwicklung als dritter Teilschritt der Aktivation von Medien mit kontextueller Logik erfolgt durch ihre zunehmende Vernetzung und dadurch erleichterte Ausbauf\u00e4higkeit im Lebenskontext. 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