{"id":649,"date":"2015-12-18T17:02:01","date_gmt":"2015-12-18T16:02:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/?p=649"},"modified":"2015-12-18T17:19:46","modified_gmt":"2015-12-18T16:19:46","slug":"entwicklung-zum-kriterium-der-systematisierbarkeit-bezueglich-der-standardisierten-logik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/2015\/12\/18\/entwicklung-zum-kriterium-der-systematisierbarkeit-bezueglich-der-standardisierten-logik\/","title":{"rendered":"Entwicklung > Zum Kriterium der \u00bbSystematisierbarkeit\u00ab bez\u00fcglich der standardisierten Logik"},"content":{"rendered":"<p><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" style=\"margin:0 0 -8px 0\" width=\"60px\" height=\"30px\"><image xlink:href=\"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/i_innovativ-1.svg\" src=\"\" width=\"60px\" height=\"30px\" alt=\"innovatives Potential\"  \/><\/svg> Durch die Simulierbarkeit sind Medien mit standardisierten Logiken korrigierbar. Dadurch ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr das Kriterium der Systematisierbarkeit der schwerpunktm\u00e4\u00dfig auf Medien mit standardisierten Logiken ausgerichtete Interaktion als zielgerichtete Entwicklung und zunehmende Festigung von ausgew\u00e4hlten L\u00f6sungsalternativen gegeben. Trotzdem wird durch die Systematisierbarkeit als dem dritten Aspekt der Aktivation einer standardisierten Logik kein starres, sondern ein dynamisches System erzeugt. Im Unterschied zu der fixierenden Manifestation von Medien geh\u00f6ren zur Systematisierbarkeit noch die entwickelnden Prozesse des Definierens von und des Operierens mit Variablen, Konstanten und Parametern.<\/p>\n<p>Das Kriterium der Systematisierbarkeit bez\u00fcglich der Entwicklungsf\u00e4higkeit von einmal aktivierten standardisierten Medien h\u00e4ngt nicht vom K\u00f6nnen einer Person wie beim Kriterium der Trainierbarkeit oder den Handlungsinteressen von Akteuren wie beim Kriterium der Vernetzbarkeit ab. Wichtig ist die Ausbauf\u00e4higkeit der standardisierten Logik dahingehend, da\u00df sie zwar lineare, festgelegte Erfahrungsprozesse bei der Interaktion vorgibt, sich aber hinsichtlich gesetzter Ziele weiterentwickeln l\u00e4\u00dft. Diese Entwicklungs- und Umformungsm\u00f6glichkeiten gilt es durch das Systematisieren zu entdecken und zu aktivieren. Hiebei kann das innovative Potential von Design insbesondere im Bereich des Designmanagements wichtige Impulse geben, beispielsweise indem verschiedene standardisierte Logiken durch die neuartige Zuordnung und Wertung der beteiligten Entit\u00e4ten als Konstanten, Variablen oder Parameter zu weiterentwickelten Zusammenh\u00e4ngen systematisiert werden.<\/p>\n<h2>Beispiel f\u00fcr das innovative Potential von Design<\/h2>\n<p>Das innovative Potential kann dem Kriterium der Systematisierbarkeit entsprechend im Verlauf von Produktentwicklungsprozessen zu L\u00f6sungsalternativen beitragen und die Marktf\u00e4higkeit eines Unternehmens sichern helfen. Arbeitskr\u00e4fte, Fachwissen, Maschinen, Material, Anlagen und Geb\u00e4ude sowie Vermarktungswege k\u00f6nnen je f\u00fcr sich als Medien mit standardisierten Logiken konzipiert werden, die zu managen sind. Hier findet das Kriterium der Systematisierbarkeit Anwendung, indem als konstante Gr\u00f6\u00dfe, um die herum alle anderen Aspekte systematisch organisiert werden, kein bereits feststehendes Produkt angenommen wird. Je nach Problemlage, kann zum Beispiel das Material auf dessen Bearbeitung die Firma spezialisiert ist, die Konstante bilden, zu der dann passende Produkte zu entwickeln sind. So k\u00f6nnte eine Fabrik f\u00fcr Gummistempel andere Gegenst\u00e4nde aus Gummi, beispielsweise neuartige B\u00fcroutensilien fertigen und ihre vorhanden Vermarktungsstrukturen im B\u00fcrohandel nutzen. Auch die F\u00e4higkeiten der Mitarbeiter eines Betriebes k\u00f6nnen als Konstante fungieren. Wenn traditionelle Dekors nicht mehr gefragt sind, werden zur Erhaltung der Arbeitspl\u00e4tze von Dekorationsmalern in der Porzellanindustrie neuartige Dekors entworfen.<\/p>\n<p>Im Bereich der Architektur sind ebenfalls Medien mit standardisierten Logiken unterscheidbar und je nach Problematik neu zu systematisieren. Beispielsweise k\u00f6nnen die infrastrukturelle Anbindung des Bauplatzes, die Funktion des Geb\u00e4udes, die Interessen der Nutzer, die \u00f6konomische oder \u00f6kologische Bauweise als prim\u00e4re Konstante und die anderen beteiligten Komponenten als Variablen oder Parameter definiert werden. Je nach Wahl der Konstante entstehen sehr unterschiedliche Konzepte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch die Simulierbarkeit sind Medien mit standardisierten Logiken korrigierbar. 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