{"id":640,"date":"2015-12-18T15:56:10","date_gmt":"2015-12-18T14:56:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/?p=640"},"modified":"2015-12-18T17:17:30","modified_gmt":"2015-12-18T16:17:30","slug":"verbesserung-zum-kriterium-der-korrigierbarkeit-bezueglich-der-organischen-logik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/2015\/12\/18\/verbesserung-zum-kriterium-der-korrigierbarkeit-bezueglich-der-organischen-logik\/","title":{"rendered":"Verbesserung > Zum Kriterium der \u00bbKorrigierbarkeit\u00ab bez\u00fcglich der organischen Logik"},"content":{"rendered":"<p><svg xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" style=\"margin:0 0 -8px 0\" width=\"60px\" height=\"30px\"><image xlink:href=\"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/i_adaptiv.svg\" src=\"\" width=\"60px\" height=\"30px\" alt=\"adaptives Potential\"  \/><\/svg> Geistige oder motorische F\u00e4higkeiten und entsprechende Medien mit organischer Logik sind zwar im Prinzip verbessernd umformbar, Korrekturversuche k\u00f6nnen jedoch auch die Gefahr einer Verschlechterung mit sich bringen. F\u00fcr den Subprozess der Verbesserung bez\u00fcglich Medien mit organischer Logik ist viel Zeit und pers\u00f6nlicher Einsatz notwendig. Diese Ressourcen sind knapp. Dadurch ist die Korrigierbarkeit von einmal geformten organischen Medien wie Sprachgebrauch, pers\u00f6nlicher Gestik oder Wissenskonzepten als theoretisch oder motorisch schematisiertes Wissen eingeschr\u00e4nkt. Aus diesem Grund bleiben viele Menschen ohne gr\u00f6\u00dfere Korrekturen vorzunehmen, an ihren einmal produzierten, der organischen Logik zugeh\u00f6rigen Medien-Schemata haften.<\/p>\n<p>Dem Kriterium der Korrigierbarkeit entspricht das adaptive Potential von Design durch eine fehlerfreundliche Gestaltung von Interaktionen. Hierzu geh\u00f6rt die Erleichterung der Registrierung eines Fehlers ebenso wie die Erm\u00f6glichung seiner Korrektur.<\/p>\n<h2>Beispiel f\u00fcr das adaptive Potential von Design<\/h2>\n<p>Oft ist es schwieriger die Programmpl\u00e4tze eines Fernsehger\u00e4ts einzugeben, als spielerisch ein Computerprogramm zu erlernen. Da die Tasten einer TV-Fernbedienung doppelt belegt sind oder die Anzeige pl\u00f6tzlich wieder verschwindet, kann ein Nutzer seinen Fehler nicht mehr zur\u00fcckverfolgen und muss den Vorgang &#8218;auf gut Gl\u00fcck&#8216; nochmals wiederholen. Dagegen sind gute Programme so aufgebaut, dass sie dem Nutzer Schritt f\u00fcr Schritt ein Feedback durch die Monitoranzeige geben und dadurch falsche Eingaben schnell zu registrieren und auch zu korrigieren sind. Im Zuge des Aufkommens von Personalcomputern entschieden sich viele Menschen, die wenig von Computertechnik verstanden, aber den Computer als Werkzeug nutzen wollten, f\u00fcr Apple Computer, weil diese ein Interface anboten, das dem Nutzer einen spielerischen Einstieg erleichterte und ihm die Bef\u00fcrchtung nahmen, durch irgendwelche versehentlich falschen Eingaben Fehler im System auszul\u00f6sen. In der Folge erneuerten andere Hersteller ihr Interface-Design entsprechend.<\/p>\n<p>Der Einsatz von Spiegeln im Tanzunterricht hilft dabei, Bewegungsfehler am eigenen K\u00f6rper zu \u00fcberpr\u00fcfen und zu korrigieren. In vielen sportlichen Disziplinen werden zu diesem Zweck heute Filmaufnahmen, Messdaten und Computerprogramme eingesetzt. Diese Hilfsmittel im Sinne des adaptiven Designs unterst\u00fctzen den Sportler dabei, sein innerliches Schema eines Bewegungsablaufes mit dessen tats\u00e4chlicher Durchf\u00fchrung zu vergleichen und gezielt Korrekturen vorzunehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geistige oder motorische F\u00e4higkeiten und entsprechende Medien mit organischer Logik sind zwar im Prinzip verbessernd umformbar, Korrekturversuche k\u00f6nnen jedoch auch die Gefahr einer Verschlechterung mit sich bringen. F\u00fcr den Subprozess der Verbesserung bez\u00fcglich Medien mit organischer Logik ist viel Zeit&hellip;  <\/p>\n<p class=\"more-link\"><a href=\"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/2015\/12\/18\/verbesserung-zum-kriterium-der-korrigierbarkeit-bezueglich-der-organischen-logik\/\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":429,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7,18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=640"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":641,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions\/641"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/media\/429"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vrabek.de\/design\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}